Wildreis im Trend: Genuss für Feinschmecker
Gourmets und Genießer geschmacklicher Vielfalt wissen ihn schon länger zu schätzen: Amerikanischer Wildreis wird auch hierzulande mehr und mehr als kulinarische Delikatesse entdeckt. Sein nussiger Geschmack und seine Variationsvielfalt überzeugen durch das ganz besondere Geschmackserlebnis und eine Vielzahl köstlicher Rezepte.
Der schwarze Wildreis ist als einzige „Getreideart" in den USA ursprünglich heimisch. Die schlanken Körner sind botanisch gesehen eigentlich gar keine Reissorte, sondern die Samen eines hoch wachsenden, blühenden Wassergrases. Diese Pflanze gedeiht hauptsächlich in den Fluss- und Seengebieten Nordamerikas und insbesondere in Kalifornien. Für einige Stämme der Ureinwohner Amerikas war Wildreis jahrhundertelang ihre Hauptnahrungsquelle: Daher nannten sie ihn „Manoomin", das kostbare Korn.
Bei der traditionellen Ernteweise stakten die Ureinwohner im Erntemonat September in ihren Kanus durch die Reisfelder und schlugen die reifen Samen mit Stöcken ab, so dass die Ernte ins Boot fiel. Was daneben ins Wasser ging, bildete zugleich die Aussaat für das nächste Jahr.